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Konstantin Kliesch, geboren 1974 in Hamburg, wurde früh durch seine Mutter unterstützt. Sie erkannte sein Talent und förderte ihn beim Malen. Seine Klassenlehrerin an der Grundschule entdeckte sein künstlerisches Talent und so bekam Konstantin Kliesch immer nur Bestnoten. Auch am Gymnasium bekam der Künstler immer gute Noten in Kunst. Er wechselte dann die Schule, machte einen guten Realschulabschluss und versuchte am Wirtschaftsgymnasium St. Pauli sein Abitur nachzuholen.

 

Wegen einer psychischen Erkrankung brach er das Abitur ab und besuchte die Schule für Graphik und Design in Hamburg. Parallel zum Studium absolvierte der Künstler für ein Jahr ein Praktikum bei Greenpeace.

 

Nach Aufenthalten ab 2001 in Düsseldorf, Bergisch Gladbach und Wuppertal, kehrte er 2007 ohne festen Wohnsitz nach Hamburg zurück.

Hier schlug er sich durch, so gut es halt ging und verkaufte auch die Obdachlosen-Zeitung Hinz und Kunzt. 2009 wagte der Künstler den Ausstieg und die Rückkehr ins Leben. Seine medizinische Rehabilitation im Therapiezentrum Psychose und Sucht begann 2009. Seit 2010 lebt Konstantin Kliesch in der Nachsorgeeinrichtung von Betreutes Wohnen in Niendorf.

 

Konstantin Kliesch fand aber auch noch andere künstlerische Darstellungsformen. So spielte er bei den Hornköppen, einer Theatergruppe der Wohngruppe Hornkamp von f & w. Zitat: „Picasso, obdachlos, sucht nach Unterkunft: Ich habe mit Pinsel und Farbe nach Antworten gesucht, aber nur Fragen und Leere gefunden. So blieb mir nur die Straße.“

 

Die Kreativität von Konstantin Kliesch kennt keine Grenzen. So arbeitet er in mehreren offenen Ateliers: Kunstprojekt BauArt, im offenen Atelier der Schlumper, im Atelier des Hamburger Gängeviertels und bei der Ergotherapie des Dezentralen Wohnens Niendorf.

 

Dann trifft der Künstler 2012 auf Stefan Kolosko und Nina Ender, und wirkt als Maler in Inszenierungen auf Kampnagel direkt auf der Bühne mit; die nächste Inszenierung wird bereits vorbereitet. Auch an anderen Projekten engagierte sich Konstantin Kliesch sehr stark, und aktuell ist er immer noch im Gängeviertel sehr aktiv.

 

Anerkennung als Maler erfährt Konstantin Kliesch durch zunehmende Ausstellungen. So wurden Werke von ihm z. B. in der NCL-Stiftung, der Initiative „Kunst gegen Krebs“ und auch auf der St. Pauli Art gezeigt.

 

Während seine Werke immer gefragter werden, sich Ausstellungen häufen, erscheinen immer mehr Artikel über den Menschen und Künstler Konstantin Kliesch z. B. in Hinz & Kunzt, Wochenblatt, Zeitung der Lenzsiedlung und Eppendorfer und berichten über seine Werke und Ausstellungen.

 

Die Bilder von Konstantin Kliesch erzählen Geschichten, sind aber auch Momentaufnahmen. Beobachtet, gesehen und in seinen Malereien festgehalten. Die Werke haben einen unverwundeten Ausdruck: Sie beeindrucken durch ihre Schlichtheit. Alltägliche Dinge, die uns umgeben, werden mit Freude und Leidenschaft und durch die Setzung und Komposition der meist klaren Farben zum Bildgegenstand erhoben.

 

Bühnenbilder… Einige der ausgestellten Werke sind auch als Teil einer Inszenierung auf der Bühne entstanden. Es will scheinen, als sei die ganze Welt eine Bühne. Auf den unterschiedlichen Bühnen werden die unterschiedlichsten Stücke inszeniert. Manche Inszenierungen muten pervertiert, despektierlich, Angst einflößend an. Saubere, freundliche, humane, gerechte Inszenierungen werden auf den Bühnen der Welt immer seltener.

 

Konstantin Kliesch zeigt mit seinen Werken eine andere Fassette von Bühnenbildern. Sie sind einfach, scheinen leicht erfassbar und durchschaubar zu sein, doch der Betrachter mag auch eine Harmonie, eine angedeutete Idylle einen tieferen Sinn in seinen Werken finden.


Konstantin Kliesch´ inszenierte Bühnenbilder laden zum Verweilen ein, zum Eintauchen, Erholen, Erkennen, Entspannen, Erinnern, Träumen… Gerade in der Einfachheit der Werke liegt der Schlüssel der Inszenierung.